Vorstellungsdienstag: Peter Paulitsch

Hai, ich bin Peter,

und seit 2013 bei den Jungen Liberalen aktiv. Damals war ich in der 10. Klasse , heute studiere ich in Marburg Soziologie. Liberal bin ich aus dem grundsätzlichen Ideal, dass ich nicht weiß, was „gut“ für alle heißt und das auch niemand anderes jemals wusste. Daraus ergibt sich ein Gesellschafts- und Menschenbild für das ich einstehen will, weil ich überzeugt bin, dass es das einzige ist, was langfristig Freiheit und Gerechtigkeit sichert.
Eine Gesellschaft deren Politik es anerkennt, es nicht besser zu wissen, will ihren Mitgliedern den größtmöglichen Spielraum für die freie Gestaltung ihres Lebens geben. Und mehr ist es gar nicht, was liberale Politik machen soll. Denn was liberale rechtsstaatliche Politik eigentlich leistet, ist die Gesellschaft vor totalitären Strömungen aller Art zu schützen und für die Freiheit und Verantwortung des Einzelnen einzustehen. Daraus ergibt sich ein Menschenbild, was davon ausgeht, dass jeder und jede grundsätzlich vernunftbegabt ist und dadurch Verantwortung für sein Handeln tragen kann aber auch muss. Ich glaube daher an einen Menschen, der selbst am besten weiß, was für ihn gut ist und keinen Politiker braucht, der ihm das erklärt. Um unsere liberale Gesellschaft gegen Politiker zu verteidigen, die meinen unsere „Werte“ oder „Leitkultur“ zu kennen, bin ich bei den Jungen Liberalen. Liberal sein heißt also nicht „Gesellschaft gestalten zu wollen“ sondern „Gesellschaft sich gestalten lassen“.
Mit der liberalen Politik hält es also ähnlich wie mit dem Glück, wie schön sie ist, merkt man erst, wenn sie weg ist. Damit wir das nie erfahren müssen bin ich bei den Jungen Liberalen und der FDP.